MaxEdu.ru

Wiktor Juschtschenko (німецька)

Wiktor Juschtschenko wдhrend der „orangefarbenen Revolution“ in Kiew
Wiktor Andrijowytsch Juschtschenko ( Віктор Андрійович Ющенко / ; Виктор Андреевич Ющенко; * in , , ) ist ein ukrainischer Politiker. Juschtschenko ist seit Januar 2005 (Nascha Ukrajina).
Inhaltsverzeichnis

Leben
Wiktor Juschtschenko wurde 1954 in an der Grenze zu im als Kind eines Lehrerpaars in lдndlicher Umgebung geboren. Sein Vater ist als einer von mehreren tausend sowjetischen Kriegsgefangenen im inhaftiert gewesen.
1975 schloss Juschtschenko sein Studium am Finanztechnischen Institut in ab. Dort war er in der Abteilung fьr und tдtig. AnschlieЯend arbeitete er zwei Monate als Buchhalter in einem in der ; nach dem Ableisten des Armeedienstes war er von 1976 bis 1985 in einer Niederlassung der Staatsbank im Dorf in seiner tдtig, zunдchst als Abteilungsцkonom, ab 1977 als Abteilungsleiter. 1985 bis 1987 war er als stellvertretender Abteilungsleiter der Staatsbank in fьr landwirtschaftliche Fragen wie Kolchosenkredit- und -Finanzierungswesen zustдndig. Ende 1987 wechselte er zur ukrainischen Republikzentrale der Agroprombank der ; seit 1990 war er stellvertretender Abteilungsleiter der als kommerzielle Aktiengesellschaft organisierten Landwirtschaftsbank Ukrajina in Kiew. Schon mit 21 Jahren ist er der Kommunistischen Partei der Sowjetunion beigetreten (), deren Mitglied er bis zum Zerfall der Sowjetunion geblieben ist.
Im Januar 1993 wurde Juschtschenko zunдchst Abteilungsleiter, 1997 Vorsitzender der ukrainischen Nationalbank. 1998 erschien seine Dissertation zum Thema Entwicklung von Geldangebot und -nachfrage in der Ukraine. Juschtschenko wurde international vor allem fьr die erfolgreiche Bekдmpfung der gelobt und erhielt 1997 den Global Finance Award als einer der fьnf besten Bankfachleute weltweit.
Vom 22. Dezember 1999 bis 29. Mai 2001 war Wiktor Juschtschenko der Ukraine. Er initiierte marktwirtschaftliche Reformen, gilt als Vater der stabilen Wдhrung und machte sich einen Namen bei der Bekдmpfung der . Durch ein des Parlaments verlor er sein Amt. Juschtschenkos Nachfolger im Amt des Premierministers wurde (Partei der Industriellen und Unternehmer Ukraine/PPPU).
Seit Mai 2002 war Juschtschenko Parlamentsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der Oppositionspartei Unsere Ukraine (ukrainisch Наша Україна/Nascha Ukrajina). Seit Juni 2002 war er Mitglied des Komitees fьr Bьrgerangelegenheiten, nationale Minderheitenfragen und internationale Beziehungen. Zudem arbeitete er in verschiedenen nicht-staatlichen Komitees, unterhielt enge Beziehungen zu den Trдgern der in Georgien.
Als Kandidat des Oppositionsblocks Unsere Ukraine erhielt er am 26. Dezember 2004 bei der die meisten Stimmen. Die erste Stichwahl war auf Grund massiven Wahlbetruges nach wochenlangen friedlichen Protesten fьr ungьltig erklдrt worden. Am 20. Januar 2005 bestдtigte das Oberste Gericht seinen Wahlsieg. Am 23. Januar 2005 wurde er in als Prдsident vereidigt und somit Nachfolger von .
Juschtschenko erhielt mehrere Preise (Medaille der Stadt ) und Ehrenbьrgerschaften (, ) sowie zwei Ehrendoktorwьrden. Im Januar 2005 wurde er von der US-Senatorin fьr den vorgeschlagen.
Er war in erster Ehe mit Switlana Kolesnyk (ukrainisch Світлана Колесник) verheiratet. Juschtschenko studierte spдter in den USA weiter und lernte 1993 wдhrend eines USA-Fluges die ukrainischstдmmige US-Amerikanerin Kateryna Tschumatschenko (ukrainisch Катерина Чумаченко) kennen, die damals eine Vertretung der Firma Barents-Group in der Ukraine leitete. Mit ihr ist er in zweiter Ehe verheiratet. Aus beiden Ehen hat Juschtschenko drei Tцchter und zwei Sцhne, auЯerdem hat er zwei Enkelkinder. Der jьngste Sohn wurde am 25. Mдrz 2004 geboren.
Dioxinvergiftung
Seit September 2004 leidet Juschtschenko an einer Krankheit, die seine Organe lebensgefдhrlich angegriffen und sein Gesicht fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt hat. Erste Anzeichen der Krankheit wurden am 6. September 2004 festgestellt, als Wiktor Juschtschenko ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am Abend zuvor hatte er sich zu einem Abendessen mit , dem Chef der ukrainischen Staatssicherheit, getroffen. Wдhrend der Nacht traten die ersten Symptome der auf: Juschtschenko litt unter Unterleibs- und Rьckenschmerzen, Gesichtsmuskeln waren gelдhmt, er erbrach hдufig. Vier Tage spдter lieЯ er sich in das bringen. Die Дrzte dort stellten Entzьndungen in Magen, Dьnndarm, Bauchspeicheldrьse und im Ohr fest. Die Leber war geschwollen und ein Gesichtsnerv gelдhmt. Durch die Krankheit fiel er im Prдsidentschaftswahlkampf vier Wochen aus.
Die Ursache fьr die Krankheit war lange nicht geklдrt bzw. wurde wдhrend des laufenden Wahlkampfes von den Wiener Дrzten nicht verцffentlicht. Nach einer weiteren Untersuchung im Wiener Rudolfinerhaus teilten die behandelnden Дrzte am 11. Dezember 2004 mit, dass es sich bei der Erkrankung Juschtschenkos um eine handle. Ersten Angaben der Дrzte zufolge sei in seinem Blut und Gewebe das 1000-fache der normalen Konzentration an Dioxin gefunden worden. Spдteren Medienberichten zufolge sei jedoch das 6000-fache der normalen Konzentration in Juschtschenkos Kцrper gelangt.
Am 17. Dezember 2004 wurde vom Prдsidenten des Wiener Rudolfinerkrankenhauses Michael Zimpfer bekannt gegeben, dass es sich bei dem verwendeten um handelte. Drei Labors seien ьbereinstimmend zu diesem Ergebnis gekommen. Weil das Gift in so hoher und reiner Form im Blut Juschtschenkos nachgewiesen worden sei, kцnne eine natьrliche Vergiftung ausgeschlossen werden. Die Schдden im Verdauungstrakt deuten fьr die Mediziner darauf hin, dass Juschtschenko das Gift Anfang September ьber den Mund aufgenommen habe.
TCDD gilt als das gefдhrlichste der 17 besonders giftigen Dioxine und kann im schon in einer Konzentration von einem millionstel Gramm pro Kilogramm Kцrpergewicht tцdlich sein. Es ist Bestandteil des ьber Vietnam versprьhten und daher bekannt gewordenen Entlaubungsmittels „“ und verursacht neben auch bleibende Leberschдden.
Politik als Prдsident ab 2005
Juschtschenko und seine Frau Kateryna mit und dessen Frau im April 2005 in Washington D.C.
Siehe Spezialartikel:
Nach seiner Ernennung zum Staatsprдsidenten Anfang 2005 war eine der Hauptaufgaben Juschtschenkos, einem Zerfall des Landes vorzubeugen, denn in der Osthдlfte der hatte sein unterlegener, vom angrenzenden stark unterstьtzte Gegenkandidat viele Stimmen gewonnen.
Er machte in Lдndern - und und lieЯ die Visumspflicht fьr Staatsbьrger aus der EU und der Schweiz aufheben, um die Verbindung des groЯen, aber noch unterentwickelten Flдchenlandes zum Westen zu betonen und dem Wunsch, mцglichst bald der , Nachdruck zu verleihen. Diesem Ziel diente auch Juschtschenkos Arbeitsbesuch in am 11. und 12. Juli 2005 und die Gesprдche mit Bundeskanzler , der seit Anfang 2006 turnusgemдЯ den Ratsvorsitz der Union ьbernommen hat. Des weiteren wurden Kooperationen in den Bereichen und Sicherheit, Verwaltung und Verkehr in die Wege geleitet.
Am 8. September 2005 lцste Juschtschenko wegen einer vorangegangenen Regierungskrise die Regierung auf. Seinem Beraterkreis wurde mehrmals Korruption vorgeworfen.
Parlamentswahlen 2006
Bei den zwei Jahre nach der Orangenen Revolution stattfindenden Parlamentswahlen im Mдrz 2006 konnte Juschtschenkos Bьndnis Unsere Ukraine keine Mehrheit im Obersten Rate fьr sich gewinnen; obwohl die einfache Mehrheit der Mandate von der Partei seines Gegners Janukowytsch erreicht wurde, fьhrte Unsere Ukraine zunдchst Verhandlungen mit dem Block (BJUT) und der Sozialistischen Partei unter mit dem Ziel der Regierungsbildung durch. Nach dem Ausstieg der Sozialisten aus der geplanten Koalition erklдrte Juschtschenko nach einigem Zцgern Anfang August seine Bereitschaft, Wiktor Janukowytsch zum Premierminister vorzuschlagen; Unsere Ukraine und Janukowytschs Partei der Regionen unterzeichneten ein Memorandum der Koalition der nationalen Einheit; am darauffolgenden Tag wurde Janukowytsch als Premierminister vom Parlament bestдtigt.
Weblinks



: bei der
Keine Treffer im DDB-OPAC, 4. August 2006
Schriften
Віктор А. Ющенко, Віктор Лисицький: Гроші: Розвиток попиту та пропозиції в Україні. Київ: Скарби 1998. . (Arbeit zur Geldpolitik der Ukraine, ukrainisch)
Віктор А. Ющенко: Історія української гривні. Київ: Бібліотека Українца 1999. . (Geschichte der ukrainischen Wдhrung, ukrainisch)
Victor Yushchenko, Victor Lysyts'kyi: Money: demand and supply development in Ukraine. Kyiv: Skarby 2000. . (englisch)
Віктор А. Ющенко: Вірю в Україну. Дрогович: Коло 2004. . (ukrainisch)
Віктор А. Ющенко: 100 днів президентства: пряма мова. Харків: Фоліо 2005. . (ukrainisch)
Literatur
Оксана Сліпушко: Віктор Ющенко: Банкір і політик. Київ: Криниця 2000. . (Biographie, ukrainisch)
Микола Жилинський/ Оксана Сліпушко: Віктор Ющенко: випробування владою. Харків: Фоліо 2005. . (ukrainisch)
Сергей Кара-Мурза: Экспорт революции: Ющенко, Саакашвили. Алгоритм, Москва 2005, (russisch)
А. М. Євтушенко/ В. А. Дроздова/ Л. З. Науменко: Віктор Ющенко: Вірю! Знаю! Можемо!. ИнЮре 2005. (ukrainisch)

Внимание, отключите Adblock

Вы посетили наш сайт со включенным блокировщиком рекламы!
Ссылка для скачивания станет доступной сразу после отключения Adblock!

Скачать
Рефераты по иностранным языкам Wiktor Juschtschenko wдhrend der „orangefarbenen Revolution“ in Kiew Wiktor Andrijowytsch Juschtschenko ( Віктор Андрійович Ющенко / ; Виктор
Оценок: 388 (Средняя 5 из 5)

Специалисты RetsCorp работают в digital-сфере более 7 лет. За это время мы разработали более 500+ успешных проектов. Основываясь на своем опыте и знании рынка, мы с уверенностью можем сказать, что будет работать, а что — нет. Заказывая создание лендинга для бизнеса в нашей студии, вы получаете работающие решения, необходимые именно вашему бизнесу.

Сотрудничая с нами, вы будете не клиентом, а нашим партнером. Благодаря этому мы будем развивать ваш бизнес как собственный. Мы так же как и вы заинтересованы в успехе проекта, поскольку ваша успешность будет нашей рекламой.

© 2014 - 2022 MaxEdu.ru